Ästhetik des Unheimlichen. Teil II: Die Macht des Zufalls

Im letzten Beitrag hatte ich einige Arbeiten von Milan und mir vorgestellt, die durch systematisches (fast ‚wissenschaftliches’) Experimentieren entstanden sind. Heute als Ergänzung dazu einige Werke aus den letzten Jahren, bei der ein Effekt des Unheimlichen bei der Bildbearbeitung nicht beabsichtigt war – sich stattdessen ‚wie von selbst’ eingestellt hat. Ganz so als wäre in den Ursprungsbildern von Anfang an irgendein düsteres Moment verborgen gewesen, das sich im Laufe des langen Prozesses der digitalen Re-Konstruktion gleichsam nach Außen – ans Licht – gekämpft hätte. Aber eine solche Betrachtungsweise hätte dann schon wieder selbst etwas geradezu unheimliches… Also vielleicht doch lieber: nichts als Zufall.

Advertisements