Pala, Pala – oder: von der Musik zur Fotografie

Kürzlich hörte ich auf SWR2 (ein öffentlich-rechtlicher Radiosender in Südwestdeutschland) eine Sendung über den Saxofonisten Manu Dibango. In seiner Heimat Kamerun gibt es den Begriff Pala-Pala, der einen für unser europäisches Denken vielleicht ungewohnten semantischen Raum eröffnet. der von verückt oder verwirrt, über verzweifelt und ratlos bis hin zu überrascht und verschreckt reicht… und sich offenbar (so habe ich es jedenfalls verstanden), in mannigfacher Weise in der Jazzmusik Westafrikas niedergeschlagen hat.

Der Begriff und die von im angeleitete Musik hat mich zu einigen fotografischen Arbeiten angeregt (vielleicht weil der Begriff gerade gut zu meinem aktuellen Lebensgefühl paßt). Über die Entstehung der einzelnen Bilder wil ich hier gar nichts weiter schreiben. ‚Produktionstechnisch‘ bemerkenswert ist nur, dass alle Werke dieses kleinen Zyklus (ich zeige unten ein paar Beispiele) auf dem gleichen Ausgangsbild beruhen , das ich digital mit verschiedenen korporalen Arbeiten der letzten zwei Jahre verschmolzen habe. Man erkennt die strukturellen Ähnlichkeiten in den Bildern, sieht aber auch, zu welch unterschiedlichen surrealen Ergebnissen die algorithmischen ‚Integration‘ letztlich führt.

 

Pala-Pala3

Pala-Pala No. 3

 

Pala-Pala4

Pala-Pala No. 4

 

Pala-Pala7

Pala-Pala No. 7

 

Beitragsbild (oben): Pala-Pala No. 1

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