Der Tarot der leeren Versprechungen

Seit vielen Jahren setze ich mich künstlerisch mit dem Thema Tarot auseinander. Nach manchen Irrwegen und Enttäuschungen, von denen mich einige nahe an den Abgrund des Scheiterns geführt hatten, habe ich jetzt ein erstes Kartendeck aus den Großen Arkana fertigstellen können: Der Tarot der leeren Versprechungen.

Der Name verweist – ohne dass ich dies an dieser Stelle erläutern möchte –  auf das Werk von Alejandro Jodorowsky, einem der letzten großen Mystiker unseres Zeitalters. Wer sich einen Eindruck von der Vielschichtigkeit und Tiefe seines Denkens machen will, sei auf den im Jahre 1973 von ihm geschaffenen Film La Montaña sagrada verwiesen, betörender Ausgangspunkt eines Pfades der Initiation für einige wenige, denen es nach spiritueller Grenzüberschreitung gelüstet. Dieses Deck ist Alejandro gewidmet – eine doppelt leere Geste, über die er herzhaft lachen dürfte. Und genau so muss es auch sein…

Zunächst offenbare ich nur drei (zum 1. November passende) Karten dieses Decks, das vollständig erst zu einem späteren Zeitpunkt enthüllt werden wird.

 

05_LeHierophante

 V. Le Hiérophante

 

16_LaMaisonDieu

XVI. La Maison Dieu

 

18_LaLune

XVIII. La Lune

 

 

Mein besonderer Dank gilt Nadine Heintz, die mit großem Einfühlungsvermögen Rahmen und Rückseite der Karten gestaltet hat.

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