Abstrakta: Form und Sinn

Für alle diejenigen, die sich – aus welchem Grund auch immer – für korporale Fotoarbeiten und Nuditäten nicht erwärmen können, hier einige Bildbeispiele aus dem ‚ganz anderen Werk‘. Der modern gewordene Begriff des Anderen verweist dabei nur auf den ersten Blick plakativ auf eine Nicht-Identität im Sujet: vermeintlich kein Spiel mit Körpern und ‚nackten Tatsachen’. Wer genauer hinsieht und die Phantasie spielen lässt, wird allerdings bemerken, dass dies nur für die Hälfte der hier gezeigten Arbeiten gilt: Lediglich zwei von Ihnen reflektieren technologische Kontexte, die anderen beiden hingegen haben eine korporale Basis. (Wer mag, kann dies als Rätselaufgabe betrachten.) Alle Bilder allerdings stellen nicht nur UmOrdnungen dar, sondern sie verweisen auch auf ein Anderes der Ordnung. Dieser Terminus kann soziologisch-postmodern gelesen werden (im Sinne des lesenswerten Buches von Bröckling u.a.), muss dies aber nicht. Schließlich gehört die Kunst in gewisser schon immer zu diesem Reich des Anderen… was die Frage nach dem Verhältnis von Form und Sinn anders beantwortbar (vielleicht sogar schon anders stellbar) macht, als im Alltag oder auch in den Wissenschaften.

 

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Wetterfahne

 

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Auf der Platine

 

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Im MRT (unerwarteter Befund)

 

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Festung 10 [in Erinnerung an David R. Bunch]

 

Dieser Beitrag ist meiner Künstlerkollegin chrisp gewidmet, die die Idee der UmOrdnung bis zur Perfektion entwickelt hat. (Ich hoffe, es geht Dir gut.)

 

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