Widerspenstige Schatten

„Schattenkinder wählen schattige Pfade“, pflegt mein Freund Milan immer zu sagen. Ich weiß bis heute nicht, was er damit meint. Wenn man ihn fragt, lächelt er vielsagend.

Dies nur als Vorbemerkung. Eigentlich sollte heute der zweite Beitrag zum Thema vegane Aktfotografie erscheinen. Damit bin ich leider an der Widerspenstigkeit der Modelle (nicht ihrer Schatten!) gescheitert. Wer sich schon ‚frei‘ macht, will offenbar auch in seiner (oder ihrer) ganzen Körperlichkeit abgebildet werden. Körperschatten erscheinen wohl zu unattraktiv, zu irritierend, nicht der Mühe wert. Oder das künstlerische Konzept leuchtete und leuchtet nicht ein. Darüber muss ich noch einmal nachdenken.

Stattdessen heute einige Experimente mit diesen und mit jenen Schatten. Manchmal fallen sie dunkel aus – wie wir es gewohnt sind und im Alltag auch erwarten. Manchmal aber scheinen sie sich gegen dieses Klischee des folgsamen Schattens zu wehren, werden pötzlich hell… oder stellen anderen Unfug an, den wir nicht von ihnen erwarten. Allen ungezogenen Schatten ist dieser Beitrag gewidmet.

Dank an Natja und Milan, die ihre Schatten ganz uneigennützig zur Verfügung gestellt haben.

 

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Widerspenstige Schatten No 2

 

Schattiges_Gespräch

Schattes Gespräch

 

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Ausgeblichen

 

Schattenhafte_Annäherung

Schattenhafte Annäherung

 

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Die Prognose (A. Sch. gewidmet)

 

Oben: Widerspenstige Schatten No. 3

 

Nachfrage Milan: Welches Verhältnis besteht eigentlich zwischen widerspenstigen Schatten und schattigen Gespenstern?

Kytom: Ich denke, es sind Geschwister.

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