Kunst in Zeiten der Corona-Krise

Die Corona-Krise, ich nenne es hier mal so, verlangt gleichsam nach einer künstlerischen Reaktion. Diese sollte Gefahr und existenzielle Bedrohung, aber auch den Protest gegen das ‚wilde Wüten der Natur‘ beinhalten. Da in solchen Zeiten die „Sorge um sich“ (wie Michel Foucault sie eindrucksvoll untersuchte – Band 3 von Sexualität und Wahrheit) einen großen Stellenwert einnimmt, habe ich meinen künstlerischen Protest auf einem Selbstbildnis aufgebaut – jenem multiplen Portrait mit dem Namen „Wir“, das ich bereits im letzten Jahr hier vorgestellt hatte. Die Bedrohungsperspektive liefern recycelte Virusdarstellungen aus dem Netz. Den Rest hat mein getreuer Rechner erledigt, der sich, so nehme ich jedenfalls an, auch vor Viren fürchtet … allerdings nicht vor diesem speziellen. Jeder hat seinen eigenen Angstgegner.

Wer selbst etwas zum Thema Virus-Angst erschaffen hat, kann mir gern ein Bild oder einen kurzen Text schicken. Was mir gefällt, wird hier zum Gastbeitrag gemacht.

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Die Corona-Krise: In Furcht 1

 

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Die Corona-Krise: In Furcht 2

 

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Die Corona-Krise: In Furcht 3