Experimente in Corona-Zeiten II: In abstracto

Mein heutiger Beitrag ist dem französischen Surrealisten Yves Tanguy gewidmet. Er war ein Meister der Verschmelzung von Himmel und Erde. In seinen Bildern verschwindet der Horizont, als hätte es ihn nie gegeben. Und diese horizontlosen Welten sind angefüllt von seltsamen Formen; manche ähneln Wolken, andere bizarren Phantasietieren oder absonderlichen Bauwerken. Sein Werk eröffnet vielfältige Möglichkeiten der Interpretation – viele seiner Bildwelten sind bis heute nicht entschlüsselt… werden es vielleicht auch nie sein. Für mich ist er eine dauerhafte Quelle der Inspiration. Wenn ich diesmal fotografisch noch etwas abstrakter ‚argumentieren‘ kann als im letzten Beitrag, verdanke ich dies in erster Linie Tanguys Sicht auf die Welt. (Wobei meine Interpretation seines Werkes in eine Richtung geht, nach der es dabei eher um  Neuschöpfung als um Abbildung von Wirklichkeit geht…)

 

Österliche_Gefühle

Österliche Gefühle

 

Doppelportrait

Doppelportrait

 

Einsame_Gottesanbeterin

Einsame Gottesanbeterin

 

Verti-Welle

Verti-Welle

Dekollete

Dekolleté (oder: Der Mai ist gekommen)

 

Blick_in_die_Zukunft

Blick in die Zukunft

 

Bild oben: Drachenstein

 

Musiktipp zu den Bildern (heute wieder von Natja von O.):

Jan Garbarek Group:  Twelve Moons (1993) –

zum Einhören (Live-Fassung): Brother Wind March