Novembernebel

Dieser Beitrag aus dem vergangenen Jahre passt einfach zu gut zum heutigen Tag: Alles ist nebelgrau, die Luft kalt und unangenehm feucht. Und im Coronajahr 2020 wird diese Stimmung noch einmal durch die psychische Kollektivsituation verstärkt. So erlaube ich mir, die Zeilen und Bilder von damals hier noch einmal vorzustellen:

***

Aus diesem November-Gedicht von Hermann Hesse aus dem Jahre 1905 hatte ich an anderer Stelle schon einmal zwei Zeilen verwendet. Diesmal vollständig:

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den anderen,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allem ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Draussen1

Draußen 1

.

Draussen2

Draußen 2

.

Draussen3.jpg

Draußen 3

.

ImZwielicht.jpg

Im Zwielicht

.

Hereinspaziert.jpg

Nachtrag: Hereinspaziert (ein Bild gegen die November-Depression)

.