Dem Surrealismus auf der Spur

Im „Vorläufigen Manifest des Surtualismus“ aus dem Jahre 2001 hatte ich mich explizit zur Tradition des Surrealismus bekannt. Allerdings sind zumindest auf den ersten Blick nicht alle meine Werke dieser Kunstrichtung des 20. Jahrhunderts zuzuordnen. Schon dass das genannte Manifest von mir am ersten Tag des neuen Jahrtausends formuliert worden war, liefert hier eine mögliche Erklärung: Die Formen des Surrealismus wandeln sich mit den neuen, digialen Technologien – und die Verschmelzung von Surrealismus und Virtualität bringt hier und da eben auch andersartige Formen hervor. Trotzdem gibt es zweifelsohne bis heute in der Bildenden Kunst eine Formensprache, die vom traditionellen Surrealismus geprägt ist. Ich habe die Isolation der Corona-Zeiten dazu genutzt, um dieser speziellen Sprache in meiner Fotokunst noch einmal etwas intensiver nachzuspüren. Einige ausgewählte Ergebnisse stelle ich hier vor.

Der Beitrag ist einmal mehr Leonor Fini (1907-1996) gewidmet.

 

Schamanisches Ritual

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Araukanisches Geheimnis

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Aelita (in Erinnerung an das filmische Werk von Jakow Protasanow)

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Goldmarie No. 1

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Bild oben: Goldmarie No. 2

Musikempfehlung zu den Bildern: John Martyn: One World (LP: 1977)

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